WANDERWEGE DES ZWECKVERBANDS ROTHSEE

Wanderweg Nr. 7


Längerer Wanderweg über den Hafen nach Roth

Vom Seezentrum Heuberg geht man ein kurzes Wegstück auf dem Hauptsperrendamm (ausgeschildert als Wanderweg Rothsee Nr. 6). Anschließend wandert man am östlichen Ufer des Main-Donau-Kanals entlang. Doch nicht die Uferstraße dient als Wanderweg, sondern ein oberhalb der Kanalböschung angelegter Weg, der in Richtung Kanalbrücke Eckersmühlen weiterführt.

Ist die Kanalbrücke erreicht, geht es nach links, über den Main-Donau-Kanal hinweg und dann rechts oberhalb des Kanals am Waldrand entlang. Bald ist der „Rother Hafen“, die Lände Roth, erreicht. Der Kanal wird hier beträchtlich breiter, da dort ein Wendeplatz angeschlossen ist. Nachdem die Lände im Bogen umgangen ist, führt der Weg wieder am Kanalufer entlang, bis er ca. 300 m nach der Allersberger Kanalbrücke in den Rother Stadtwald mündet.

Zahlreiche, zum Teil sehr alte Grenzsteine, die die Grenze zwischen dem Stadtwald und privaten Waldbeständen markierten, säumen nun den Weg. Entlang dieser alten Versteinung führt der Weg weiter bis an das östliche Stadtgebiet der Kreisstadt Roth.
Über die Noris- und Friedrich-Ebert-Straße führt der Wanderweg in das Zentrum der Stadt. Entlang der Allersberger Straße und vorbei am Willy-Supf-Platz wird der Marktplatz erreicht.

Zahlreiche alte Fachwerkhäuser prägen das Erscheinungsbild. Die herrliche Fassade des Riffelmacherhauses imponiert ebenso wie der alte Steinbrunnen aus dem Jahr 1757. Vorbei am alten Rathaus, das 1758 von Markgraf Christian Friedrich Carl Alexander zu Brandenburg-Ansbach erbaut wurde, geht es zur evangelischen Stadtkirche.

Das markgräfliche Schloss Ratibor wurde von 1535 bis 1537 durch Markgraf Georg den Frommen von Brandenburg-Ansbach erbaut. Kurz nach der Schlossanlage führt der Weg über die Hilpoltsteiner und Otto-Schrimpff-Straße zum Festplatz und den Bahnhof Roth-Lohgarten am Rand des Stadtparks. Lohnenswert ist sicher ein Besuch des in der Otto-Schrimpff-Straße gelegenen Fabrikmuseums. Es zeigt dem Besucher Werkzeuge und Maschinen aus allen Epochen des Drahtzuges. Die besondere Attraktion des Museums liegt darin, dass Maschinen bei der Produktion gezeigt werden können.

Entlang der Lokalbahn Roth-Hilpoltstein, die im Volksmund liebevoll „Gredl“ genannt wird, führt der Weg nun stadtauswärts. Über die Hilpoltsteiner Straße und die Straße „Am Espan“ wird der Rothgrund erreicht. Beim Wasserwerk führt der Wanderweg nun in den Rother Stadtwald hinein bis zum Ufer des Main-Donau-Kanals. Rechts geht es dann am westlichen Ufer entlang, bis die Kanalbrücke bei Eckersmühlen erreicht wird. Von hier verläuft der Wanderweg auf der alten Trasse wieder zum Ausgangspunkt zurück.
 

GPS-Daten:

» Ansicht auf Google Earth

» Plandaten für GPS-Gerät (Bitte mit der rechten Maustaste anklicken und "Ziel speichern unter" auswählen.)

Besonderheiten:

Historischer Stadtkern von Roth
Fabrikmuseum
Einkehrmöglichkeiten in zahlreichen Gaststätten in Roth und im Gasthaus Rothsee

Ausgangspunkt:

Seezentrum Heuberg

Länge und Gehzeit:

20 km / 5 Std.


Karte:


 

Karte Rothsee-Wanderweg Nr.7

Kartographie: http://www.b-spachmueller.de



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